Psychodynamische Therapie – Verstehen, was uns bewegt

Psychodynamische Psychotherapie (tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie) ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren. In der  Psychodynamische Psychotherapie richtet sich der Blick auf unbewusste Konflikte, Beziehungsmuster und emotionale Erfahrungen, die unser Denken, Fühlen und Verhalten prägen. Zentrale Themen wie Bindung, Selbstwertregulation, unbewusste Erwartungen oder frühe Beziehungserfahrungen werden im therapeutischen Prozess sichtbar und bearbeitbar. Dadurch entsteht ein vertieftes Verständnis für die Ursachen aktueller Symptome sowie für die Bedeutung vergangener Belastungen im heutigen Erleben. Ziel ist es, unbewusste Prozesse bewusst zu machen, innere Zusammenhänge zu verstehen und neue Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu finden. Dies geschieht in einem geschützten Rahmen, der Raum für Reflexion, emotionale Verarbeitung und persönliches Wachstum bietet.

 

Psychodynamische Psychotherapie ist eine Gesprächstherapie. Nach Absprache können achtsamkeitsbasierte und imaginative Techniken in die Therapie integriert werden. Bei entsprechender Indikation findet außerdem die ursprünglich zur Behandlung der Folgen psychischer Traumatisierungen entwickelte Methode EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) Anwendung